Bernstein - was ist das ?

Fossiles Harz, Härte (nach Mohs) 2 - 2,5 - Spezifisches
Gewicht 1,05 - 1,04 - Chemische Zusammensetzung
C40 H64 O4 - Amorhp, kein Kristallsystem.

Farben:
Gelb bis blau, selten rot, orange, weiß, rar blau und grün.

Raritäten:
Insekteneinschlüsse und Einschlüsse von Pflanzenresten.
Grösstes gefundenes Stück soll ca. 24 kg gewogen haben.
Vorsicht vor vielen Imitationen.

Naturbernstein :

Vorkommen :
Ostpreußen, Ostseeländer, Rumänien, Sizilien, Burma und San Domingo -

Schmelztemperatur :
250° bis 350° C, wird ab 150°
weich, brennbar

Im Eozän, also vor ca. 40 Millionen Jahren war das heutige Gebiet der Ostsee noch Festland und weite Teile waren mit dichten Urwäldern bedeckt.
Darunter existierten einige Kiefernarten mit starkem Harzfluß. In der nachfolgeneden geologischen Epoche versanken die Urwälder im vordringenden Meer.
Eiszeiten, Wellenbewegungen und Meeresströmung schwemmten schließlich das inzwischen zu Bernstein verfestigte fossile Harz auf Grund des geringen Eigengewichtes aus dem Untergrund und verfrachtete es.

Dadurch wird der Bernstein auch heute noch an den Küsten der Ostsee gefunden und auch im Landesinneren abgebaut.

Bernstein wurde schon in der Jungsteinzeit (ca. 4000 v. Chr.) als Schmuck verwendet.
In der Bronzezeit (ca. 2000 v. Chr.) bestand schon ein ausgedehnter Handel mit diesem begehrten Material (Bernsteinstraße).
Besonders die Römer wussten diesen Schmuckstein sehr zu schätzen.

Bernstein lädt sich beim reiben elektrisch negativ auf. Diese Eigenschaft ist vielleicht auch der Grund dafür, dass er in der Mystik Verwendung findet.
Er ist mit seinen Schwingungen auf die Materie bezogen und bringt dem Träger Glück, Erfolg und Vermehrung auf allen materiellen Eb
enen.